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Auszug aus unseren Projekten

Wir können gut verstehen, dass nicht jeder seine "Geschichte" hier
veröffentlicht sehen möchte, da sich – auch aus anonymisierten
Texten – ggf. Schlüsse ziehen lassen. Wir sind aber zuversichtlich,
Ihnen in der Zukunft mehr Einblick in unsere Arbeit geben zu können.

Projekt »Any«

Seit einigen Jahren unterstützt die W+E Privatstiftung eine junge, äußerst engagierte Armenierin – wir nennen sie hier fiktiv "Any", um ihre Privatsphäre zu schützen.

Als Any nach Österreich kam, hatte sie buchstäblich Nichts und sie wurde zunächst durch einer unserer Vorstände mit privaten Geldern unterstützt. Es konnte auch für eine kostenlose Unterkunft gesorgt werden: Zuerst bei einer Asylbewerberin und später erklärten sich Freunde unseres Vorstandmitglieds Frau Mag. Müller bereit, Any eine Zeit lang bei sich aufzunehmen.

Damit Any ein Visum bekommt, hatten sich Frau Müller und Bekannte von ihr um die Organisation und Finanzierung der dafür notwendigen Reise nach Moskau gekümmert. Unser Dank gilt hier auch der Evangelischen Pfarrgemeinde in Moskau und der österreichischen Flughafenseelsorge, ohne die dieses Unterfangen niemals gelungen wäre – es war ein Krimi, den man nicht in wenigen Zeilen zusammenfassen kann!

Obwohl Any damals kein Wort Deutsch sprach, war es von Anfang an ihr Ziel zu studieren und sie hat alle dafür notwendigen Sprach- und Ergänzungsprüfungen mit Bravour abgelegt. Ihre Erfolge bei den Prüfungen, Ihr Fleiß und ihre menschliche Art überzeugten die Vorstände, Any's Studium mittels eines monatlichen Kredites bis zum Abschluss zu finanzieren.

Any lebt jetzt mittlerweile Jahre in Österreich und studiert zurzeit Rechtswissenschaften in Wien. Durch die Unterstützung der W+E Privatstiftung ist es Any möglich, sich auf das Studium zu konzentrieren – dennoch arbeitet sie, wenn es das Studium erlaubt, als Babysitterin und gibt Nachhilfe in Französisch und Russisch.

Any hat Österreich in ihr Herz geschlossen und wir sind jedes Semester beeindruckt von ihren Noten und ihrem Engagement – für uns eine Bestätigung, die richtige Wahl im Geiste der Stiftung getroffen zu haben.

Projekt »Sprachcomputer«

Der 16-Jährige Andy (Name geändert) kann durch seine schwere Sprachbehinderung kaum reden. Auch durch seine leichte geistige Behinderung, fällt es ihm schwer mit seiner Umwelt zu kommunizieren. Er und seine Eltern leben auf einem Tiroler Bergbauernhof in sehr einfachen Verhältnissen. Dennoch war es seinen Eltern ein Herzenswunsch die Situation ihres Sohnes mit einem speziellen Sprachcomputer zu verbessern und haben sich mit einem Kredit von mehreren Tausend Euro für ihre Verhältnisse erheblich verschuldet. Andys Situation und bisheriger Lebensweg hat uns betroffen gemacht und fanden seine Eltern so bemerkenswert, dass wir uns entschieden haben, bei der Finanzierung des Kredites zu helfen.

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Projekt »Tscheb«

Ein katholischer Pfarrer machte uns auf die unverschuldete Situation von Frau Tscheb (Name geändert) aufmerksam und beschrieb die Dame als sehr fleißig und bemüht, ihre Situation zu ändern. Dies bestätigte uns später auch die Schuldirektorin und auch die Pfarrcaritas hatte bereits erste Unterstützungen geleistet. Das waren für uns drei Gründe, um uns mit der Situation von Frau Tscheb intensiver zu beschäftigen.

Ihr Ehemann hatte größere Geldausgaben getätigt, die zu ihrer Finanzierung Bürgschaften benötigten, die nicht nur sie selbst, sondern auch andere Familienmitglieder geleistet haben. Als das Kartenhaus zusammenfiel, musste das Haus verkauft werden und in dieser Zeit stellten sich auch andere "unschöne" Dinge heraus.

Frau Tscheb trennte sich von ihrem Mann und kämpft derzeit um Unterhalt und Sorgerecht für ihre Kinder. Um insbesondere die Kinder dem Getratsche im Dorf zu entziehen, zog Frau Tscheb in eine größere Ortschaft und fand dort auch eine Arbeitsstelle als "Dreiviertelkraft".

Aber dennoch reicht das verdiente Geld "hinten und vorne" nicht und daher freute sich Frau Tscheb sehr über die Geldspende der Stiftung, die ihr ermöglicht, die bis dahin gegangenen Schritte zu stabilisieren und jetzt einen guten Weg in die Zukunft zu finden.

Projekt »Hipf«

Aufgrund jahrelanger hoher körperlicher Belastung wurde Herr Hipf (Name geändert) berufsunfähig und erhält vom Staat eine Mindestsicherung, mit der sich die Familie über Wasser halten muss. Seine gesundheitliche Situation hat sich in den letzten Jahren allerdings immer weiter verschlechtert und Ärzte können nicht nachhaltig helfen, so dass Herr Hipf selbst seinen Weg mit seiner schmerzhaften Krankheit finden muss.

Über die Zeit stellten sich zwei Therapien heraus, die zumindest soweit eine Linderung bringen, dass das tägliche Leben über mehrere Monate wieder "bestreitbar" ist. Das Problem ist allerdings, dass Herr Hipf dafür einige Male im Jahr reisen muss, und dafür ein Auto mit einer speziellen Ausstattung braucht, das ihm auch im Alltag eine gewisse Mobilität ermöglicht.

Als sein bisheriges Fahrzeug nicht mehr die nötige Verkehrssicherheit aufwies, wandte sich Frau Hipf an unsere Stiftung und wir haben ihr eine Beteiligung an der Finanzierung des Spezialautos zu gegebener Zeit zugesagt. Ende 2013 konnte mit erheblicher Unterstützung von Familienangehörigen ein gebrauchtes Auto mit entsprechender Ausstattung angeschafft werden. Trotzdem muss Familie Hipf noch über die Hälfte des Kaufpreises "abstottern" und hat sich daher über die kleine Unterstützung der Stiftung sehr gefreut und uns vermittelt, dass es gut tut, in dieser schwierigen Lebenslage nicht alleine zu sein.

Projekt »Holzgeld«

Über »International Teams Austria«, die Flüchtlinge auf dem Weg zu einer gelungenen Integration in Österreich begleiten, wurden wir auf ein aus Vorderasien stammendes Ehepaar aufmerksam gemacht. Das Ehepaar steckte in einer Zwangslage, da ihnen zum einen aufgrund ihrer gemischten ethnischen Herkunft die Rückkehr in ihre Länder abgelehnt wurde und zum anderen zu diesem Zeitpunkt nur der "Duldungs"-Status gewährt werden konnte. Aufgrund dieses Status erhielten sie vom Staat keine ausreichende Grundversorgung, die es ihnen ermöglicht hätte, ihre Wohnung über ihren ersten Winter in Österreich wenigstens halbwegs zu heizen.
Die Stiftung hatte daher beschlossen, die Kosten für Holzbriketts zu übernehmen und ist guter Hoffnung, dass dem Ehepaar mit der Unterstützung von »International Teams Austria« eine einigermaßen adäquate Ausgangsbasis für ihre Zukunft geschaffen wird.

Projekt »Jahrhunderthochwasser«

Die Situation damals war für alle Betroffenen schlimm und es erreichten uns verschiedene Hilferufe aus Tirol. Einer Familie und einem Rentner, die durch das Hochwasser sehr viel verloren hatten, konnten wir helfen und die akute Not durch unbürokratische Soforthilfe überbrücken. Entscheidungskriterien damals waren natürlich einerseits die Höhe der Not, aber auch der Aspekt, dass beide Hilfsbedürftigen sich ehrenamtlich in der Gesellschaft engagieren.

       

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Mit freundlicher Erlaubnis des Bundesheeres.

Weitere Projektbeschreibungen folgen ...

Wir können gut verstehen, dass nicht jeder seine "Geschichte" hier veröffentlicht sehen
möchte, da sich – auch aus anonymisierten Texten – ggf. Schlüsse ziehen lassen. Wir sind
aber zuversichtlich, Ihnen in der Zukunft mehr Einblick in unsere Arbeit geben zu können.

Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@we-privatstiftung.at